Die Dinkellocken mit dem angebratenen Wirsing und der Cashew-Frischkäse-Soße schmecken super lecker und sind noch dazu vegan. Da Cashews als Histaminliberatoren gelten, habe ich dieses Rezept nicht als histaminarm gekennzeichnet. Ich vertrage sie allerdings in Maßen recht gut.
1/2 Wirsing
1 Zwiebel
300 g Nudeln
300 ml hefefreie Gemüsebrühe
2 Esslöffel Cashew Frischkäse Creme
Zunächst die Zwiebel klein schneiden, den Strunk aus dem Wirsing lösen und auch den Wirsing in Stücke schneiden. Die Zwiebeln anbraten, den Wirsing hinzugeben und nach dem Anbraten mit der Gemüsebrühe ablöschen. Auf mittlerer Flamme etwa 20 Minuten durchziehen lassen.
Aus Gemüsebrühe mit Cashew-Frischkäse wird eine leckere Soße.
Währenddessen das Wasser mit einer Prise Salz für die Nudeln aufsetzen und Vollkorn-Dinkelnudeln nach Packungsangabe zubereiten.
Eigentlich mache ich die Nudeln am liebsten selber, aber meine Nudelmaschine ist defekt, sodass ich zum Teil auch auf fertige Nudeln zurückgreife.
Wenn der Wirsing gar ist, etwa zwei Löffel von dem veganen Frischkäse einrühren, eventuell mit Salz, Pfeffer und Muskatnuß nachwürzen.
Vor dem Servieren je nach Verträglichkeit ein paar Cashewnüsse darüber streuen.
Nüsse gelten als Histaminliberatoren, deshalb bitte sorgfältig prüfen, ob sie vertragen werden.
Für alle, die wegen ihrer Histaminintoleranz keine Tomaten essen dürfen, habe ich eine tolle Alternative: gebratene Paprika. Und für Tage, an denen man die Paprika nicht selbst im Ofen vorbereiten möchte, kann ich die Paprika aus dem Glas empfehlen. Ich habe sie bisher immer gut vertragen und verwende sie gerne: einfach pürieren und fertig! Fertige Paprikasauce gibt es zudem auch in türkischen Lebensmittelläden, aber da muss man darauf achten, das weder Tomaten noch Auberginen enthalten sind.
Für den Gemüseanteil verwende ich Lauch, Paprika und Zucchini. Das Gemüse wird vorher klein geschnitten und angebraten, damit der Auflauf nicht zu lange im Ofen bleiben muss.
Das Gemüse braucht 10-15 Minuten bis es durchgegart ist.
Ca. 300 g Dinkelnudeln
Ca. 300 g geröstete Paprika aus dem Glas
1 Päckchen Hafersahne
1 Stange Lauch
1 mittelgroße Zucchini
1 Paprika
1Teelöffel hefefreie Gemüsesuppe
Gewürzsalz
Pfeffer
Paprika
1 Esslöffel Basilikum, gerne aus der Tiefkühltruhe oder frisch
Ca. 75 g geriebener Gouda (oder veganzer Käseersatz)
Als erstes koche ich die Nudeln nach Packungsanweisung und während die Nudeln bissfest garen, lieber etwas eher rausnehmen, da sie ja noch in den Ofen kommen.
Währenddessen bereite ich die Soße zu, damit sie ein bisschen durchziehen kann. Ich püriere die Paprika, mische sie mit der Hafer Sahne und würze sie mit ein bisschen Gewürzsalz und einem Esslöffel Basilikum.
Die Soße lässt sich gut im Standmixer zubereiten, aber natürlich tut es auch ein Pürierstab.
Dann schnippel ich das Gemüse und lasse es auf kleiner Flamme auf dem Herd etwa 10 Minuten durchgaren.
Die Nudeln und das Gemüse anschließend in eine Auflaufform geben und miteinander vermischen, gegebenenfalls noch ein bisschen mit Salz, Pfeffer und Paprika nachwürzen, mit der Tomatensoße übergießen und mit Käse bestreuen.
Ich verwende wahlweise frisch geriebenen Gouda, den ich trotzdem Laktoseintoleranz vertrage, oder wenn es vegan sein soll geriebenem Käseersatz. Dabei unbedingt auf die Inhaltsstoffe achten, denn teilweise sind hier bei Histaminintoleranz unverträgliche Zusatzstoffe enthalten.
Den Auflauf dann bei 180 Grad Umluft für ca. 20 Minuten überbacken. Guten Appetit!
Nudelauflauf geht irgendwie immer!
Ich werde demnächst einen selbstgemachten, histaminarmen, veganen Käseersatz herstellen – wenn das funktioniert und schmeckt, werde ich das Rezept vorstellen.
Die schnelle Kartoffelsuppe lässt sich auch gut vorbereiten und da sie vegan ist, ist sie auch aufgewärmt gut verträglich. Ich achte immer drauf, dass sie einen hohen Anteil Gemüse enthält, so lässt sich beispielsweise auch Kohlrabi gut hinzugeben.
500 g Kartoffeln
1 Stange Lauch
2-3 Möhren
1 Päckchen Hafersahne
1 Esslöffel Bärlauch
Etwas Rapsöl
Das Gemüse und die Kartoffeln klein schneiden, in Rapsöl anbraten und mit ca. 3/4-1 l Gemüsebrühe ablöschen.
20 Minuten kochen lassen, anschließend pürieren, Hafersahne hinzugeben und mit Salz, Pfeffer und Bärlauch abschmecken.
Haferflocken sind gesund, sie enthalten viele Ballaststoffe und Mineralstoffe wie Zink, Eisen und Magnesium. Sie lassen den Blutzuckerspiegel nur langsam steigen – anders als das beliebte Marmeladenbrot. Sie gehören zu den gesündesten Lebensmittel und sind noch dazu lecker und machen lange satt.
Ich bereite das Frühstück mit Haferflocken bereits am Abend vorher zu, sodass die Haferflocken über Nacht ziehen können. Man kann sie natürlich auch in Wasser, Milch oder pflanzlicher Milch kochen.
50 g Haferflocken, gerne auch mit Dinkelflocken mischen
Ca. 50 ml Hafermilch
Ca. 20 g getrocknete Heidelbeeren (je nach Saison natürlich gerne auch frische Heidelbeeren)
1/2 Mango (wenn verträglich)
1 kleine Handvoll Kokosflocken
1 kleine Handvoll Kürbiskerne
Getrocknete Heidelbeeren und Haferflocken mit Hafermilch übergießen und über Nacht im Kühlschrank stehen lassen. Frische Heidelbeeren brauchen natürlich nicht mit über Nacht ziehen, sondern werden morgens hinzugefügt.
Am nächsten Morgen je nach Geschmack einfach 1,5 Minuten in der Mikrowelle aufwärmen, kann natürlich auch kalt gegessen werden.
Kokosflocken und Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Öl kurz anrösten und über das Müsli geben. Je nach Verträglichkeit eine halbe Mango stückeln und ebenfalls hinzugeben.
Dieses Frühstück hält viel länger satt, als beispielsweise ein Marmeladebrot.
Die Haferflocken können natürlich auch mit anderem Obst kombiniert werden.
Dieses Tiramisu ist alkoholfrei und lässt sich auch laktosefrei zubereiten. Eine ebenfalls verträgliche Variante nimmt etwa 50 g Pistazienmus anstelle des Obstes – das ist etwas süßer und ebenfalls sehr lecker!
Gehaltvoller wird das Ganze mit Mascarpone, uns reicht der Quark, zumal es den auch laktosefrei gibt.
Wir bereiten das Tiramisu in einer mittelgroßen, eckigen Plastikschüssel (ca. 15 x 20 cm) zu. Wer eine ganze Auflaufform für Gäste machen möchte, braucht die doppelte Menge.
100 g Dinkel-Löffelbiskuits (im Bioladen)
1 Päckchen Quark (laktosefrei)
1 Päckchen Sahne (laktosefrei)
Beliebige Beeren, gerne auch getrocknete Heidelbeeren oder Himbeeren (etwa 25 g bei Trockenbeeren)
Ca. 50 ml Hafer- oder Mandelmilch
1 Päckchen Vanillezucker
Das getrocknete Obst mit Hafer- oder Mandelmilch bedecken und mit einem Beutel Vanillezucker süßen. Etwa 10 Minuten stehen lassen. In der Zwischenzeit die Sahne schlagen und den Quark unterheben. Anschließend die Hälfte der Löffelbiskuits in eine (eckige) Schale legen.
Nun das Obst auf den Löffelbiskuits verteilen und etwa die Hälfte der Flüssigkeit nehmen, um die Löffelbiskuits zu tränken. Anschließend mit der Hälfte der Quarkmischung bedecken, die restlichen Löffelbiskuits darauf verteilen, diese wiederum mit dem Rest der Flüssigkeit vom Obst tränken und mit Quarkmischung bedecken. Mindestens zwei Stunden, am besten über Nacht im Kühlschrank stehen lassen.
Mein Dank für dieses Rezept geht an die liebe Andrea, von der das Grundrezept stammt 🙂
Schmeckt immer – und durchgezogen natürlich am besten!
Bulgur lässt sich gut vorbereiten, wir essen ihn meist zwei Tage lang, da man ihn gekocht im Kühlschrank aufbewaren kann. Für die histaminarme Ernährung sollte man zwar nichts aufwärmen, aber bei Lebensmitteln ohne tierisches Eiweiß geht das teilweise problemlos. Teste vorsichtig aus, ob du darauf empfindlich reagierst.
Das verwendete Gemüse ist ganz variabel, nimm das, was dir am besten schmeckt und für dich verträglich ist. Möhren, Pastinaken und Brokkoli sind in der Regel unproblematisch.
Du kannst Gemüse verwenden, dass du gut verträgst.
Bulgur waschen, mit kochendem Wasser übergießen und 15 Minuten leicht köchelnd ziehen lassen. Die Paprika werden geteilt, ausgehöhlt und in die Auflaufform gelegt. Gemüse nach Wahl wird in der Pfanne angebraten und mit Gewürzsalz gewürzt. Anschließend den Bulgur untermischen und diese Mischung in die Paprikaschoten füllen.
Bulgur wird unter das Gemüse gemischt und in den Paprikaschoten verteilt. Die Flüssigkeit sollte dann bis an den Rand der Paprika reichen, damit sie durchgaren können.
Sahne oder Creme fraiche mit Gemüsebrühe mischen und mit Paprika und Kräutern würzen. Die Flüssigkeit über die Paprikaschoten gießen. Anschließend den frisch geriebenen Gouda darüber streuen.
Ich backe den Auflauf 30 Minuten abgedeckt bei 180 Grad Umluft und entferne dann den Deckel (Alufolie geht auch, die kann man ggf. auch mehrmals verwenden) dann für weitere 10 Minuten bis der Auflauf schön überbacken ist.
Heute mal kein Rezept, sondern einfach ein Menüvorschlag. Ich werde so oft gefragt, was ich denn noch essen kann und eigentlich ist das eine ganze Menge. Heute gab es Dinkelbulgur mit Grünkernfrikadellen. Die habe ich nicht selbst gemacht, sondern einfach aus der Packung mit einer Trockenmischung zubereitet. Normalerweise koche ich alles selbst frisch, aber manchmal muss es schneller gehen und dann gibt es gerne mal solche Burger. Dazu habe ich Möhren und Pastinaken auf kleiner Flamme in der Pfanne gegart, damit etwas mehr Gemüse und damit natürlich auch Geschmack dabei ist. Wer will, macht sich noch eine Joghurtsoße (in meinem Fall aus laktosefreiem Joghurt) dazu.
Pesto schmeckt ja eigentlich immer, nur leider kann ich kein fertiges Pesto aus dem Supermarkt essen. Im Sommer produziere ich gerne mit allerlei Zutaten aus dem Garten selbst: Ob Möhrengrün oder Kohlrabiblätter, aus fast allem lässt sich leckeres Pesto zaubern.
Die Gartensaison ist leider vorbei, selbst den Mangold habe ich abgeerntet, da sich dort Schnecken eingenistet hatten. Stattdessen verwende ich Tiefkühlkräuter. Basilikum und Bärlauch sind meine Favoriten.
1 Handvoll Pistazien (Bio, ungesalzen)
1 Esslöffel Tiefkühl Bärlauch
2 Esslöffel Tiefkühl Basilikum
Olivenöl nach Bedarf
1 Prise Gewürzsalz
Pistazien mit dem Pürierstab oder in einem Multimixer zerkleinern. Kräuter und Olivenöl von Hand unterrühren. Basilikum wird schnell bitter, wenn man ihn zu lange püriert, deshalb hier besser mit einem Löffel und nicht mit der Maschine arbeiten.
Pistazien und Bärlauch bringen viel Geschmack mit, das Pesto braucht nur noch wenig Salz.
In Gläser umfüllen und mit Olivenöl bedecken. Im Kühlschrank hält das Pesto etwa zwei Wochen.
Die oben angegebene Menge ergibt etwa zwei Portionen. Hier auf Zucchini und Dinkelnudeln.
Kennt ihr eigentlich den Unterschied zwischen Schor- und Bratkartoffeln? Also zumindest bei uns ist das so, dass die Bratkartoffeln von vorgekochten Kartoffeln sind. Ich liebe Schmorkartoffeln: Möglichst dünn schneiden (geht aber auch mit Würfeln) und schön lange, dauert mindest 30 Minuten, bei nicht zu hoher Temperatur schmoren lassen, bis die Kartoffeln gar sind.
Dazu schmeckt Blumenkohl, einfach mit Butter (Butter ist fast laktosefrei) oder Margarine. Das Ganze ist sogar histaminarm und kann gut mit selbstgemachtem Kräuterquark serviert werden.
Aus aktuellem Anlass: Kräuterquark kann man auch aus laktosefreiem Quark herstellen, dann ist das Gericht auch laktosefrei.
Mangold wächst dieses Jahr einfach richtig gut, sodass ich euch heute noch ein leckeres Rezept mit Mangold vorstellen kann. Die Kartoffelbasis habe ich auch aus dem eigenen Garten, nur die Zwiebel und die Paprika sind gekauft.
Mangoldauflauf als buntes Allerlei auf dem Teller.
400 g Kartoffeln
300 g Mangold
2 kleine Möhren
1 weiße Zwiebel
1 Becher Creme fraiche (laktosefrei)
200 g Hirtenkäse (laktosefrei)
1 Teelöffel Paprikapulver
1 Teelöffel hefefreie Gemüsebrühe
1-2 Teelöffel Kräutersalz
Die Basis des Auflaufs bilden die Kartoffen, die ich hier noch mit Kräutersalz und etwas Paprika gewürzt habe.
Zunächst würfel ich die geschälten Kartoffeln und koche sie mit einer Prise Salz etwa 15 Minuten vor. Währenddessen wird der Mangold geputzt und klein geschnitten und die Stiele mit der Zwiebel in etwas Paprikapulver angebraten.
Dann füge ich Möhrenstücke und kleingeschnittenes Mangold Blattgerippe hinzu. Nach etwa 5 Minuten kann der restliche Mangold in Streifen geschnitten und mit Gemüsebrühe bestreut dazu gegeben werden und nochmal 5-6 Minuten bei geschlossenem Deckel ziehen.
Das vorgegarte Gemüse gebe ich auf die Karoffeln und bedecke das Ganze mit ein paar Kleksen Creme fraiche (laktosefrei) und den laktosefreien Hirtenkäsebröseln.
Ein Hinweis für die Veganer: das Ganze funktioniert auch mit Hafersahne, allerdings habe ich noch keinen veganen Hirtenkäse gefunden, mit dem man gut überbacken kann.
Der Auflauf braucht nur etwa 15 Minuten im Ofen.
Bei 180 Grad Umluft ca. 15-20 Minuten lang überbacken. Guten Appetit!